19 June 2026, 12:31

Berlins Rassismus-Untersuchungsausschuss endet im politischen Streit – doch die Ergebnisse bleiben

"Es war eine Blockadestrategie"

Berlins Rassismus-Untersuchungsausschuss endet im politischen Streit – doch die Ergebnisse bleiben

Berlins Parlamentarischer Untersuchungsausschuss zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und Diskriminierung hat seine Arbeit unter großer politischer Spannung abgeschlossen. Das Gremium, dem 13 Abgeordnete sowie verschiedene Fachleute angehörten, sollte sich mit Themen wie Rassismus, Antisemitismus und muslimfeindlicher Feindseligkeit befassen. Zu den Mitgliedern zählte auch die Antidiskriminierungsexpertin Maisha Auma.

Von Beginn an sah sich die Kommission mit massivem Widerstand der CDU konfrontiert. Die Partei lehnte die Existenz von strukturellem und institutionellem Rassismus ab. Auch von der CDU eingeladene Experten stellten die wissenschaftliche Fundierung der Rassismusforschung infrage.

Auma beschrieb die Atmosphäre innerhalb der Kommission als hochgradig aufgeladen. Sie warf der CDU vor, die Debatte unterdrücken und die Glaubwürdigkeit des Gremiums gezielt beschädigen zu wollen. Statt sich inhaltlich mit den Themen auseinanderzusetzen, habe die Partei versucht, die Arbeit der Kommission durch ideologische Argumentationsmuster zu diskreditieren.

Trotz dieser Hindernisse gelang es der Kommission, zentrale Erkenntnisse und Empfehlungen zu erarbeiten. Auma betonte, wie wichtig es sei, den Kampf für eine Gesellschaft fortzusetzen, die Diskriminierung aktiv entgegentritt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Arbeit des Ausschusses hat tiefe Gräben offenbart, wenn es um den Umgang mit systemischer Diskriminierung geht. Seine Abschlussempfehlungen bilden nun die Grundlage für künftiges Handeln. Auma bleibt entschlossen, sich weiterhin für Veränderungen einzusetzen – trotz des politischen Widerstands.

Lesen Sie auch:

Quelle