Augsburger Oberbürgermeisterwahl wird im Bierzelte ausgezählt – aus Mangel an Alternativen
Finn WolfKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburger Oberbürgermeisterwahl wird im Bierzelte ausgezählt – aus Mangel an Alternativen
Augsburgs Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt fand in diesem Jahr unter ungewöhnlichen Umständen statt. Da kein herkömmlicher Veranstaltungsort zur Verfügung stand, wichen die Verantwortlichen auf ein Bierzelte aus, um die Stimmen auszuzählen. Amtsinhaberin Eva Weber (CSU) trat in der finalen Runde gegen den SPD-Kandidaten Florian Freund an.
Die üblicherweise genutzte Auszählungsstätte, die Messehalle, war bereits für das Ostervolksfest gebucht. Da die Vorbereitungen für das Fest den frühzeitigen Aufbau der Zelte erforderten, blieben kaum Alternativen. Die Wahlhelfer mussten improvisieren und reservierten kurzerhand ein Bierzelte als Ersatz.
Die Briefwahlstimmen wurden in dem provisorischen Raum bearbeitet, da kein anderer geeigneter Ort gefunden werden konnte. Die Verlegung wurde nötig, nachdem im ersten Wahlgang die Messehalle noch verfügbar gewesen war. Diesmal zwang der frühe Aufbau des Volksfests zur Umstellung.
Eva Weber und Florian Freund konkurrierten in der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters. Offizielle Zahlen zur Wahlbeteiligung wurden jedoch für keine der beiden Runden veröffentlicht, sodass Vergleiche unmöglich sind.
Das Bierzelte diente als behelfmäßiges Auszählungszentrum für die Augsburger Oberbürgermeisterwahl. Die Lösung ermöglichte es, das Verfahren trotz logistischer Hürden fortzusetzen. Weitere Details zur Wählerbeteiligung in einer der beiden Wahlphasen lagen nicht vor.






