Amanal Petros jagt beim Berlin-Halbmarathon seinen eigenen Rekord
Sebastian VoigtAmanal Petros jagt beim Berlin-Halbmarathon seinen eigenen Rekord
Amanal Petros startet am kommenden Sonntag beim Berlin-Halbmarathon mit einem klaren Ziel: Er will seinen eigenen deutschen Rekord brechen. Der 31-Jährige peilt eine Zeit von unter 59 Minuten an und würde damit seine aktuelle Bestmarke von 59:31 Minuten pulverisieren. Unterdessen kehrt Gesa Krause zum Rennen zurück – entschlossen, die enttäuschende Vorstellung des Vorjahres hinter sich zu lassen.
Petros hat monatelang auf diesen Versuch hingearbeitet. Um das nötige Tempo durchzuhalten, wird er sich auf Tempomacher verlassen. Ideale Bedingungen für ihn wären Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius, doch die Veranstalter verfügen über keine aktuellen Daten, wie das Berliner März- und Aprilwetter die Laufzeiten beeinflussen könnte.
Der flache, schnelle Kurs kommt seinen Ambitionen entgegen. Petros bezeichnet seine Form als stark und betont, gut vorbereitet und selbstbewusst an den Start zu gehen. Das Rennen dient ihm zudem als wichtiger Test für den London-Marathon im späteren Jahresverlauf.
Krause hingegen geht das Rennen mit einer anderen Herangehensweise an. Im vergangenen Jahr war ihr Start zu aggressiv, was sie in den letzten Kilometern in Bedrängnis brachte. Diesmal setzt sie auf eine kontrolliertere Taktik, um denselben Fehler zu vermeiden.
Sollte Petros erfolgreich sein, schreibt er deutsche Leichtathletik-Geschichte. Seine Leistung könnte zudem den Ton für seinen London-Marathon im April angeben. Für Krause wäre ein kluger Lauf ein lang ersehnter Rückkehr zur alten Stärke nach dem Rückschlag des Vorjahres.






