AfD plant radikalen Personalumbau in Sachsen-Anhalts Verwaltung nach Wahlsieg
Julian HartmannAfD plant radikalen Personalumbau in Sachsen-Anhalts Verwaltung nach Wahlsieg
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat Pläne vorgestellt, die Verwaltung Sachsen-Anhalts umzugestalten, falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Parteiführende kündigten an, bis zu 200 Landespositionen mit eigenen Kandidaten besetzen zu wollen und warnten vor Widerstand aus dem Beamtenapparat.
Der Spitzenkandidat der AfD, Ulrich Siegmund, betonte, die Partei werde entschlossen handeln, sollten Beamte versuchen, ihre Politik zu blockieren. Die geplanten Änderungen betreffen nicht nur Ministerposten, sondern auch Führungspositionen in den unteren Ebenen der Ministerien sowie leitende Stellen in Landesbehörden.
Zu den Vorhaben der Partei gehört zudem eine Umstrukturierung landeseigener Unternehmen. Ein zentraler Punkt ist die Abschaffung der Landesenergieagentur – ein Zeichen für einen grundlegenden Politikwechsel.
Siegmund unterstrich, die AfD werde dafür sorgen, dass sich der öffentliche Dienst an der Regierungsagenda der Partei ausrichtet. Der Schritt zeigt den Willen der AfD, ihr Programm ohne internen Widerstand umzusetzen.
Für den Fall eines Wahlsiegs plant die AfD, zwischen 150 und 200 Beamte in Schlüsselpositionen der Verwaltung zu berufen. Die Veränderungen würden sich dabei nicht nur auf Ministerien beschränken, sondern auch Behörden und Landesbetriebe einbeziehen. Die Partei hat deutlich gemacht, dass sie von den Beschäftigten im öffentlichen Dienst Loyalität erwartet.






